Am Samstag um 16 Uhr fällt in der Uhinger City beim Uditorium der Startschuss zum 25. 24-Stunden-Benefiz-Lauf und auf 236 Starter kommen Qualen zu.

Dass der 24-Stunden-Hindernislauf nichts für Weicheier, Memmen und Warmduscher ist, haben die beiden letzten Veranstaltungen in Uhingen schon deutlich gezeigt. Auch in diesem Jahr - beim silbernen Jubiläumslauf – haben die Organisatoren alle Register gezogen, um es den Akteuren möglichst unangenehm zu machen.

Eskaladierwände, Strohpyramiden, Holzstapel, Klettergerüste, Reifen, Rohre, und sonstige Barrieren stellen sich den Läufern auf dem über zwei Kilometer langen Rundkurs durch die City in den Weg und zweimal muss die Fils, zuerst bei der Firma Beuttenmüller und danach beim Feuerwehrmagazin, sowie eine Schlammgrube durchwatet werden.

236 Starter in 47 Mannschaften, Vierer- und Sechser-Teams, kämpfen sich über 14 Hindernisse und sammeln Kilometer für gute Zwecke, die von der Sparda-Bank Baden-Württemberg und vom Uhinger Handels- und Gewerbeverein versilbert werden.

Schon vor Wochen musste das Meldeportal bei https://24Uhingen.de wegen Überfüllung geschlossen werden, was die steigende Beliebtheit der OCR-Rennen (Obstacle Course Racing) unterstreicht. Sportlern aus dem niedersächsischen Lehre, aus Bad Schmiedeberg und Schnellroda in Sachsen-Anhalt, aus Köln und Wolfsburg ist der Weg nicht zu weit, beim einzigen OCR-Rennen Deutschlands, das innerhalb einer Stadt ausgetragen wird, dabei sein zu können. Sie lieben die Zuschauermassen, von denen sie, vor allem am Nachmittag des Uhinger Sonntages, angetrieben und über die Hindernisse gepeitscht werden.

Das Gros der Wettkämpfer kommt aus Baden-Württemberg, so auch die drei Mannschaften der Polizei, die bisher bei allen 24-Stunden-Läufen dabei war und zehn Mal die meisten Kilometer abgeliefert hat. Wie im letzten Jahr stellen die Ordnungshüter auch eine reine Frauenmannschaft, die sich mit ihren Kollegen und der übrigen männlichen Konkurrenz messen wollen und dabei erstaunlich gut abschneiden.

Mit zwei Vierer-Gruppen gemeldet ist die Uhinger Firma Allgaier, die ihren Mannschaften den Namen GlobAllGAIER gegeben hat. Das Sparda-Team Rechberghausen ist nicht nur als Veranstalter des Ausdauerspektakels gefragt, sondern stellt neben den 30 OCR-Marshalls, Ordner an den Hindernissen, auch drei Sechser-Teams, die sich ehrgeizig auf das Wochenende vorbereitet und einen Platz auf dem Podest anvisiert haben. So werden sich Thomas Böhringer, Thomas Danneker, Daniel Drohmann, Manuel Steinhilber, Daniel Fodor und Extremsportler Peter Minicka der Herausforderung stellen und Kilometer sammeln.

Doch ernstzunehmende Gegner, die ebenfalls über Routine in der Bekämpfung des inneren Schweinehundes verfügen, werden sich nicht so schnell die Butter vom Brot nehmen lassen. So hat sich ein Sextett vom Bähringer Wildsaue e.V. aus Blumberg im Schwarzwald angekündigt, das im letzten Jahr internationale Erfahrung bei der Extrem-Hindernislauf-EM in Dänemark gesammelt hat. Auch die Racing Cop‘s vs Gefahr aus dem Süden sind mit zwei Sechser-Gruppen dabei und flößen nicht nur mit ihrem Vereinsnamen, sondern mit ihrer fast zehnjährigen Schlammloch-Erfahrung Respekt ein. Diesmal nicht vertreten ist das bei den letzten beiden 24-Stunden-Läufen siegreiche Team von Getting Tough, das bei der letzten Schlammschlacht mit 248 Kilometern dominierte.

Erster Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 23. und 24.09.2017
Erster Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 23. und 24.09.2017
Erster Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 23. und 24.09.2017
Hindernislauf im Kommen
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
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