Auf seinem neuen Hindernis-Trainingsplatz in Uhingen bereitet sich das Sparda-Team Rechberghausen auf den 24-Stunden-Benefizlauf vor, der am Wochenende in Uhingen über die Bühne geht.

Einen OCR-Trainingsplatz vom Feinsten hat sich das Sparda-Team Rechberghausen in mühevoller Arbeit an der Uhinger Heerstraße eingerichtet, um sich im Obstacle Course Racing, zu Deutsch im extremen Hindernislauf, zu üben. Neben dem Aufbau einer OCR-Gruppe innerhalb des 130-köpfigen Vereins wollen sich die Schurwald-Athletinnen und -Athleten auch auf den eigenen 24-Stunden-Benefizlauf am Wochenende in Uhingen vorbereiten, den sie zum dritten Mal als Hindernisrennen veranstalten.
„Unser Trainingsplatz dürfte der einzige dieser Art in der Region sein“, meint Sportvorstand Dr. Marco Höpfner vom Sparda-Team mit Stolz, „von ambitionierten Hindernisläufern hört man sogar, dass es keinen vergleichbaren Platz zwischen dem Bodensee und Stuttgart gäbe“.

Der Eislinger Arzt hatte die Trendsportart, die ihren Ursprung in der militärischen Ausbildung auf Hindernisbahnen hat, zunächst mit Skepsis betrachtet, änderte aber seine Meinung schnell, nachdem er zusammen mit Vereinskollegen auf Spielplätzen geübt und sogar bei der Uhinger Hindernislauf-Premiere in der Mannschaft mitgekämpft hatte. Die Mischung zwischen Lauf- und Krafttraining sei für den Körper ideal, meint Höpfner heute und wurde in seiner Entschlossenheit gestärkt, nach einem Gelände zu suchen und dieses für Trainingszwecke zu präparieren. Beim Uhinger Verein „Wir für Kinder e.V.“, der in der Uhinger Heerstraße eine Wiese für Vereinszwecke unterhält, wurde er schließlich fündig und konnte sich mit seiner 1. Vorsitzenden, der Uhinger Gastronomin Susanne Weißkopf, schnell einigen, sie im Rahmen einer Kooperation mitzubenützen.
In wochenlanger Arbeit haben die Sparda-Team-Athleten den Platz mit Hindernissen ausgestattet: Eine Eskaladier- und eine Boulderwand – beide sind übrigens Originalhindernisse vom 24-Stunden-Lauf – Wassercontainer, Kriechnetze, verschiedene Hangelhindernisse an einem großen Alu-Gerüst, Sandsäcke, Schwebebalken, Kletterseile, Strickleitern, Gewichte zum Hochziehen und eine Holzpyramide stehen den Trainingsakteuren auf einer 200 Meter-Laufrunde im Weg und müssen in schweißtreibenden Aktionen bewältigt werden. „Wir können so das Laufen und das Überqueren von Hindernissen im Wechsel trainieren, wie es ja auch bei den Wettkämpfen der Fall ist“, erklärt Höpfner und hat mit seinem Sechser-Team am Wochenende insgeheim den Gang auf das Siegerpodest ins Auge gefasst. „Es ist bei den heute rund 20 Sportlern, die hier regelmäßig trainieren, ein toller Spirit entstanden“, sagt der Rechberghäuser Sportler und lädt Interessenten zum Schnuppern ein.


Impressionen vom OCR-Training ...

Das Sparda-Team nutzt die neuen Geräte auf dem Platz an der Uhinger Heerstraße zum Training auf den 24-Stunden-Benefizlauf am kommenden Wochenende. - Alle Fotos © Rolf Bayha


Für  regio tv haben wir ein kleines Video über unseren 24-Stunden-Lauf und über unseren Trainingsplatz gedreht:

Link zum Originalcontent auf regio tv: https://www.regio-tv.de/mediathek/video/24uhingen-bringt-sportler-ans-limit/


 Dieser Bericht erschien am 27.09.2019 zuerst in Printausgabe der   Printausgabe der NWZ / GZ 

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Erster Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 23. und 24.09.2017
Erster Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 23. und 24.09.2017
Erster Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 23. und 24.09.2017
Hindernislauf im Kommen
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
Zweiter Uhinger 24-Stunden-Hindernislauf am 29. und 30.09.2018
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