Die Streif von unten nach oben
Beim "Streif- Vertical-Up" in Kitzbühel in Österreich lief Annika Seefeld vom Sparda-Team Rechberghausen auf den dritten Podestplatz.
Bei dem spektakulären Trail-Run, bei dem die Streif, Austragungsort des Hahnenkammrennens, eine der härtesten Abfahrten des alpinen Ski-Weltcups, in umgekehrter Richtung zu bewältigen ist, mussten von den rund 300 Startern 3312 Meter und 860 Höhenmeter mit einer durchschnittlichen Steigung von 27 Prozent und einer steilen Passage von 85 Prozent bewältigt werden. Als erschwerende Rahmenbedingungen kamen hinzu, dass die Strecke bei Dunkelheit zu bewältigen war und es keine Regeln gab.
- Geschrieben von Rolf Bayha
Lauf-ABC in Flutlicht-Atmosphäre
Zwei Lauftreffs des Sparda-Teams Rechberghausen bieten jedermann ganzjähriges kostenloses Training ohne Mitgliedschaft.
Jeden Mittwoch um 19 Uhr ist in den Wintermonaten die Kunststoff-Rundbahn im Sportpark Lindach in Rechberghausen von der Flutlichtanlage erhellt und es herrscht reger Betrieb. In beide Richtungen wird gejoggt. 20 Läuferinnen und Läufer haben sich an diesem Abend bei Trainer Ralf Scholz eingefunden, um beim Lauftreff des örtlichen Sparda-Teams mitzumischen. Fast alle Altersklassen sind vertreten: Tim aus Wäschenbeuren ist Neuntklässler und trainiert auf Wettkämpfe, Karl aus Uhingen ist im 68-sten Lebensjahr und nach einer erfolgreichen Hüftoperation dabei, seine Muskulatur wieder auf Vordermann zu bringen.
Nur etwa die Hälfte sind Vereinsmitglieder, manche gehören anderen Vereinen an, die übrigen sind gern gesehene Breiten- und Freizeitsportler ohne Vereinszugehörigkeit, die das Lauftraining mit Gleichgesinnten suchen.
- Geschrieben von Rolf Bayha
Mit angezogener Bremse
Beim Finale der DJK-Winterlaufserie-im Göppinger Bürgerhölzle wurde in einem Friedenslauf der Opfer des Krieges in der Ukraine gedacht. Die Zeiten waren diesmal zweitrangig.
Friedensmusik klang aus den Lautsprecherboxen auf der Zufahrtsstraße zum DJK-Vereinsheim „Bürgerhölzle“, manche Kinder hatten sich die ukrainischen Nationalfarben auf die Oberschenkel gemalt, Erwachsene legten blau-gelbe Arm- und Stirnbänder an und auf der Laufstrecke war vor dem Start eine große ukrainische Nationalflagge ausgerollt. An der rechten und linken Seite im Ziel wurden Pace-Flaggen gehalten. Die Stimmung war gedrückt und die Szene war eine ganz andere als bei den beiden Serienläufen im Januar und im Februar. Die Vorstandschaft der DJK Göppingen und die Sportler demonstrierten im kleinen Rahmen die Solidarität mit dem von Russland angegriffenen Staat.
- Geschrieben von Rolf Bayha
3. DJK-Lauf = Friedenslauf | Tolle Solidaritätsbekundung!
Nein, ein normaler Wettkampf war das nicht, der 3. DJK-Lauf im Oberholz.
Zum Einen, weil zum ersten Mal in der 33-jährigen Geschichte der 3. Lauf der Winterlaufserie im März statt im Februar stattfand (pandemiebedingt) und zum anderen, weil alles vom Krieg in der Ukraine überschattet war. Umso schöner all die Zeichen der Solidarität mit ukrainischen Farben.
Sportlich war es so, dass aufgrund der Terminverlegung und der vielen Infekte weniger Leute als bei den ersten beiden Läufen am Start waren, auch aus unserem Team. Es gab jedoch viele Siege und Podestplätze bzw. Urkunden und Pokale für unser Team!
- Geschrieben von Marco Höpfner
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