Die Sieger beim Rechberghäuser Sommernachtslauf sind alte Bekannte. Mit 364 Akteuren im Ziel wird ein neuer Rekord erreicht.
Seriensieger Johannes Großkopf vom ausrichtenden Sparda-Team Rechberghausen hatte bei seinem Heimrennen auf der Zehn-Kilometer-Strecke zwischen Birenbach und Faurndau nichts zu lachen, denn sein Verfolger, Jannik Windelband von der LG Filstal hing ihm ständig dicht im Nacken.
Zehnter Sieg in Folge
„Er lief mir mehrmals in die Füße, zuletzt bei Kilometer 8,5, dass ich einen Sturz befürchten musste“, klagte Großkopf bei seinem seit Januar zehnten Sieg in Folge. Nach 33:23 Minuten blieb die Uhr für den Bettringer stehen. Jannik Windelband sah den Zielbogen jedoch nicht mehr, denn der U23-Athlet erlitt am Anstieg von der Bahntrasse ins Töbele, rund 150 Meter vor dem Streckenende, einen Kreislaufkollaps und hatte es der Göppinger Lauf-geht’s-Trainerin Alexandra Zandt, die ihn festhielt, zu verdanken, dass er nicht zu Fall kam und ins angrenzende Wiesengrundstück gelegt werden konnte. Dort wurde der Athlet, der sich von seinem USA-Studium auf Semesterurlaub in der Heimat befindet, von den Rescue-Bikern des Malteser Hilfsdiensts und dem Internisten Dr. med. Marco Höpfner, Sport-Vorstand im Sparda-Team, anderthalb Stunden behandelt, sodass er von seinen Eltern heimgefahren werden konnte.
Über 200 Teilnehmer gingen beim Rechberghäuser Sommernachtslauf auf die zehn Kilometer lange Strecke. Vom Start an setzte sich der spätere Sieger Johannes Großkopf an die Spitze, direkt gefolgt von Jannik Windelband (rotes Trikot). - Foto © Rolf Bayha
Joshua Frank wird Zweiter
Als Zweiter unter 203 Akteuren ins Ziel beim Haus der Musik lief Joshua Frank aus Göppingen in 34:31 Minuten, der Kai Kuppinger vom Sport-Schwab-Laufteam 20 Sekunden hinter sich lassen konnte. In die Top-Fünf schafften es Oliver Spät (TV Zell/35:04) und David Koeble (For Filli- & Samusito/35:54). Ihren dritten Sieg in Folge bei den Frauen feierte in 39:29 Minuten Sandra Burkhardt, Athletin beim LAZ Ludwigsburg, diesmal aber für das Projekt Lauf geht’s Waiblingen am Start, das allein 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Rennen schickte. Zweite unter dem Zielbogen war Berglauf-Spezialistin Annika Seefeld im Sparda-Team-Trikot, die ihre Semesterferien in der Heimat für einen schnellen Trainingslauf nutze und mit 40:01 Minuten zufrieden war. Dritte war Vanessa Geringer vom TV Steinheim in 44:52 Minuten. Rang vier erkämpfte sich Franziska Willinger-Feifel (45:20) vor Simone Staib aus Bad Boll (47:10).
Auch 71 Hobbyläufer über fünf Kilometer dabei
Auch bei den 71 Fünf-Kilometer-Hobbyläufern ging es voll zur Sache. Hier dominierte der Süßener AST-Triathlet Heiko Thiele in 16:22 Minuten vor Vorjahressieger Marius Rettenmaier vom Sparda-Team, der in 17:21 Minuten seine Zeit verbessern konnte. Rang drei gehörte Nils Frey, früher TSV Wäschenbeuren und heute im Trikot der LG Filder. Der U18-Läufer gewann in 17:45 Minuten seine Klasse. Bei den Frauen hatte Leni Meyer vom SV Winnenden in 22:23 Minuten die Nase vorn, der die Triathletin Oxana Weiler vom VfL Waiblingen in 22:51 folgte. Ihren dritten Platz feierte die Göppinger Lauf-geht’s-Teilnehmerin Hanna Schmid in 23:42 Minuten. Wie immer leidenschaftlich gekämpft wurde auf der 800m-Strecke des mit 71 Akteuren besetzten Schülerlaufs, den Yannick Trappmann von der LG Filstal in 2:40 Minuten knapp vor Jonas Feurich von der Ski-Zunft Uhingen (2:43) und Konstantin Zangos (SV Göppingen/2:43) für sich entschied. Ebenfalls an die LG Filstal ging durch Liv Heneke (2:46) der Lauf der Schülerinnen. Ihr folgten Julia Petek von der SG Schorndorf (2:57) und Alina Ringleb vom TV Rechberghausen. Beherzt zur Sache ging es auch beim Bambinilauf über 400 m, an dem 28 Kinder unter acht Jahren teilnahmen.
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Dieser Bericht (Paywall!) erschien am 24.07.23 zunächst auf ![]()
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