Beim Albmarathon Gmünd mit 1400 Teilnehmern quälte sich Richard Schumacher vom Sparda-Team auf den zweiten Platz. Teamkollegin Annalena Hofele lief erneut Streckenrekord.

Es ist kaum zu glauben, wie sich ein Ausdauersportler plagen kann: Ultramarathonläufer Richard Schumacher vom Sparda-Team Rechberghausen hatte schon nach der Hälfte der 50-Kilometer-Königsstrecke des Albmarathons Schwäbisch Gmünd keine Kraft mehr. Dennoch zog er sein Rennen durch und quälte sich hinter dem souveränen Andreas Thumm von Alb-Traum100 (3:27:24) mit fast 16-minütiger Verspätung auf den zweiten Platz.

„Mir war es einfach zu warm und ich hatte mit einem hohen Puls zu kämpfen“, klagte Schumacher, Albmarathon-Sieger 2015 und 2016, „auf einer ebenen Strecke geht das, aber nicht, wenn man Berge überwinden muss“, ergänzte er völlig außer Atem. Schon nach einer Stunde und zwanzig Minuten hatte der 36-jährige Donzdorfer bei Kaiserwetter nach der Überquerung des Hohenstaufen den Aasrücken in Richtung Rechberg erreicht, den späteren Dritten, Matthias Baur (Salomon Running), Barbarossa-Berglauf-Sieger 2013, im Nacken. Zehn Sekunden dahinter Ermstal-Marathonsieger Andreas Thumm, der am Rechberg an den beiden Führenden vorbeizog und nach der Überwindung des Stuifen auf dem historischen Gmünder Johannisplatz in 3:27:24 Stunden gefeiert wurde. Auf dem vierten Rang in 3:56:29 Stunden und mit dem Sieg der M40 lieferte der Donzdorfer Arzt Mike Gold, ebenfalls für den Eislinger Verein Alb-Traum100 unterwegs, eine weitere starke Leistung für den Kreis ab. Ebenso Peter Carle (SGX Uhingen), der als Achter in 4:03:02 Stunden auf den zweiten Platz der M50 lief, und Johannes Kast (Sparda/4:15:25) als 15. und Dritter in der Altersklasse M. Schnellste Frau war Suse Spanheimer (WWG Autowelt) in starken 4:03:44 Stunden vor Pamela Veith aus Kusterdingen (4:19:59). Vor allen 50-Kilometer-Finishern hatte aber Elias Tomas Gabure vom sechsköpfigen Team der Naturheilpraxis Sonja Höpfner das Streckenende erreicht und führte das Salacher Sextett nach 2017 zum erneuten Sieg. „Erstmals in der Geschichte unseres Albmarathons hat ein Staffettenläufer als Erster das Ziel erreicht“, gab der Streckensprecher der DJK Schwäbisch Gmünd auf der Bocksgasse bekannt. Tomas Gabure, der seit kurzem mit dem Trikot des Sparda-Teams ausgestattet ist, hatte den letzten Streckenabschnitt mit hohem Tempo durchlaufen und der nachfolgenden Mannschaft der Deutschen Vermögensberatung über zwölf Minuten abgenommen.
Hart erkämpfen musste sich Sparda-Team-Läufer Alessandro Collerone seinen dritten Platz hinter Benedikt Hoffmann von der TSG Heilbronn (1:35:26) und Luel Gebrengus (1:38:41) auf der 25-Kilometer-Strecke (1:48:15), die auf dem Hohenrechberg bei der Wallfahrtskirche endete, nachdem er nach einer Fehlleitung durch einen Streckenposten zurücklaufen musste und wichtige Zeit verlor. In die Top-Ten lief als Neunter Achim Gokeler vom Tri-Team Göppingen (1:57:48) und gewann die M45. Den Klassensieg M60 errang als 18. Wolfram Beck (Sparda) in 2:03:10 Stunden.
Obwohl Abonnement-Sieger und Lokal-Matador Johannes Großkopf (Sparda) auf der Zehn-Kilometer-Strecke ins Hölltal in 32:34 Minuten eine persönliche Bestzeit ablieferte, musste er sich hinter Joseph Katib von der LG Braunschweig (32:11) und Christoph Wallner von der LG Region Karlsruhe (32:28) mit dem dritten Platz einreihen. Stattdessen verbesserte seine Kollegin Annalena Hofele in 38:28 Minuten ihren Streckenrekord aus dem letzten Jahr um eine weitere Minute und verwies die starke Bergläuferin Annika Seefeld von der LG Staufen (40:45) und Tanja Schröder aus Heidenheim (40:58) deutlich auf die Plätze.

Kreisvertreter beim Alb-Marathon
50 Kilometer

1. Andreas Thumm (Albtraum100) 3:27:24 – 1. M35; 2. Richard Schumacher (Sparda-Team Rechberghausen) 3:43:11 – 2. M35; 4. Mike Gold (Albtraum100) 3:56:29 – 1. M40; 8. Peter Carle (SGX Uhingen) 4:03:02 – 1. M50; 15. Johannes Kast (Sparda) 4:15:25 – 3. M; 22. Kai Heneke (PP Einsatz Göppingen) 4:24:07 – 4. M40; 1. Thomas Tonnier (AST Süßen) 4:53:38 – 9. M35; 105. Axel Vehreschild (FTSV Bad Ditzenbach/Gosbach) 5:19:06 – 23. M50; 122. Peter Zeisberger (TSV Sparwiesen) 5:23:52 – 2. M65; 148. Andreas Faltermann (Ottsilla Ottenbach) 5:32:44 – 28. M45; 181. Werner Linsenmaier (AST) 5:49:26 – 1. M75.

25 Kilometer

1. Benedikt Hoffmann (TSG Heilbronn) 1:35:26 – 1. M30; 2. Luel Gebrengus 1:38:41 – 1. M; 3. Alessandro Collerone (Sparda) 1:48:15 – 1. M40; 9. Achim Gokeler (Tri-Team GP) 1:57:48 – 1. M45; 16. Lukas Brix (AST) 2:01:52 – 6. M30; 18. Wolfram Beck (Sparda) 2:03:10 – 1. M60; 31. Roland Wellert (Uhingen) 2:08:34 – 4. M50; 45. Michael Kicinski (SC Filstal) 2:12:08 – 6. M; 47. Klaus Steegmaier (AST) 2:12:58 – 4. M55; 72. und 9. Frau: Kathrin Baumann-Tischer (Sparda) 2:21:02 – 3. W35; 73. Michael Kothe (Sparda) 2:21:02 – 9. M45; 77. Jens Herwig (AST) 2:21:48 – 8. M40; 90. Reinhold Ehehalt (DJK GP) 2:24:15 – 1. M60; 112. Peter Hutta (Sparda) 2:29:30 – 2. M65; 113. Eberhard Reichert (Süßen) 2:29:50 – 4. M60; 152. Dieter Pflüger (AST) 2:37:22 – 18. M55; 158. Sabine Schonder (AST) 2:38:54 – 2. W60.

10 Kilometer

1. Joseph Katib (LG Braunschweig) 32:11 – 1. M35; 2. Christoph Wallner (LG Region Karlsruhe) 32:28 – 2. M; 3. Hannes Großkopf (Sparda) 32:34 – 1. M30; 4. Jonathan Wohlt (SZ Uhingen) 37:11 – 1. U20; 9. und 1. Frau: Annalena Hofele (Sparda) 38:28 – 1. W; 11. Felix Gabriel (TSV Jahn Freising – früher Tri Team GP) 38:56 – 2. M30; 13. Wolfgang Ries (Feuerwehr Jebenhausen) 39:47 – 4. M30; 20. Andreas Weber (AST) 41:20 – 1. M40; 31. Martina Böhm (Eislingen) 43:46 – 1. W30; 32. Nicola Wittner (LG Lauter) 44:08 – 1. W50; 189. Wolfgang Schwegler (DJK GP) 58:57 – 1. W75.


Impressionen vom 29. Gmünder Sparkassen Alb Marathon ...

Alle Fotos © Rolf Bayha


 Dieser Bericht erschien am 28.10.2019 zuerst in Printausgabe der   Printausgabe der NWZ / GZ 

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 Bericht in der Augsburger Allgemeine vom 30.10.2019 

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