Der Salacher Löwenlauf war bei seiner Premiere mit fast 500 Teilnehmern ein voller Erfolg. Erwartungsgemäß lief Johannes Großkopf vom Sparda-Team zum Sieg.

Nur Lob hörte man von den Teilnehmern nach ihrem Zieleinlauf an der Salacher Stauferlandhalle, dem Zentrum des 1. Salacher Löwenlaufes, der von Thomas Riedel zusammen mit der TSG Salach ins Leben gerufen wurde. Einen wichtigen Beitrag leistete vor allem das Herbstwetter, das nicht prächtiger hätte sein können. „Das ist der schönste Zehn-Kilometer-Lauf, den ich kenne“, lobte Siegerin Julia Laub vom SV Mergelstetten bei Heidenheim die anspruchsvolle Strecke mit vielen schwierigen Passagen, aber schönen Ausblicken auf die Herbstlandschaft.

Die schnelle Läuferin mit jeder Menge Starts im Jahr hatte bereits als Neunte im Männerfeld nach 44:01 Minuten unter dem Zielbanner gefinisht und strahlte mit der Sonne um die Wette. „Das kann der Herbstklassiker überhaupt werden“, meinte Dietmar Steck vom AST Süßen als Sieger der M50 in einer Zeit von 47:17 Minuten und zollte den Organisatoren größten Respekt, die offenbar alle Register bei ihrem ersten Lauf gezogen hatten. Gleicher Meinung war Landrat Edgar Wolff, der mit seinem Sieg in der Altersklasse M60 und dem 23. Platz im Klassement beim Sechs-Kilometer-Lauf eine gute Fitness bewies. Auch Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen war bei seinem 20. Sieg in diesem Jahr des Lobes voll. „Schwer für mich war vor allem der steile Anstieg zum Geißrücken“, sagte der Bettringer, „sonst ging es eben rauf und runter, wo man sich nie erholen kann“, erinnerte sich der Vielstarter, der von seiner Fitnessuhr am Handgelenk einen Puls von 205 Schlägen am steilsten Abschnitt signalisiert bekam. In gewohnter Manier setzte sich der 33-Jährige an die Spitze des Feldes und feierte in 36:44 Minuten vor dem Gingener Elias Tomas Gabure (38:15) einen überragenden Start-Ziel-Sieg. „Wenn du alles allein laufen musst, kommt dir die Strecke noch schwerer vor“, bemerkte Großkopf, der seine Teamkollegen Alessandro Collerone (3. in 39:15), Daniel Fodor und Manuel Steinhilber (beide 5. in 41:12) sowie Marco Höpfner (7. in 43:25) freudig hinter der Ziellinie empfing und eine geschlossene Mannschaftsleistung feierte.

Dazwischen schmuggelte sich in 39:56 Minuten Nicola De Zolt aus Heidenheim, der sich früher als erfolgreicher Skilangläufer in der italienischen Junioren-Nationalmannschaft einen Namen gemacht hatte. Lange auf sich warten ließ in 47:41 Minuten die zweite Frau, Julia Röhm (47:41) vom Team Wadenkrampf, die vor Vanessa Geringer vom TV Steinheim (52:44) das Podest einnahm. Weitere gute Platzierungen erreichten Carolin Kelecic (Lauf geht’s/52:46), Susen Dietrich (Team Burg Apotheke Salach/53:11) und Heldi Andelfinger (SG Schorndorf/54:06).

Gewinner auf der Sechs-Kilometer-Fitnesslauf-Runde, die den Geißrücken ausließ und stattdessen durch Bärenbach hindurchführte, war André Hämer (Swoboda Schorndorf KG), der nach 25:17 Minuten von den Zuschauern hinter der Ziellinie begeistert in Empfang genommen wurde. Der M30-Läufer verwies Niklas Ingerl (Störangler/25:44) und Thomas Tonnier vom AST Süßen (26:11) auf die Plätze. Als schnellste Frauen wurden Sabine Keim von den Alb(t)rauf-Runners (33:19), Yvonne Ingerl (Störangler/35:22) und Sonja Wolff (35:35) gefeiert.
36 Nordic-Walker brachten ihre Stöcke auf der Sechs-Kilometer-Strecke zum Einsatz. Nur 43:22 Minuten benötigte Hans-Georg Huber (Lautenburger Dabber) bis ans Streckenende.


Impressionen vom 1. Salacher Löwenlauf

Alle Fotos © Rolf Bayha


 Alle Ergebnisse auf https://salacher-loewenlauf-2019.racepedia.de

 Dieser Bericht erschien am 22.09.2019 zuerst in der  Logo SWP 170
   

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