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Die deutschen Bergläufer waren am Brocken im Harz auf Medaillenjagd. Elke Keller von der LG Filstal kehrte erwartungsgemäß mit W50-Gold zurück.

Fünf Vertreter der Kreisvereine hatten sich in Ilsenburg in Sachsen-Anhalt neben 340 Konkurrenten unter dem Startbogen eingefunden, um bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften des Leichtathletikverbandes den 1141 Meter hohen Brocken auf einer 11,7 Kilometer langen Route in Angriff zu nehmen, dessen Gipfel bereits seit 1927 von den Bergläufern erstürmt wird. 25 Minuten vor dem mit fast 1000 Teilnehmern besetzten Traditionslauf wurde das Meisterschaftsfeld auf die Strecke geschickt.

W50-Titelverteidigerin Elke Keller, mit Ehemann Jürgen an der Startlinie, hatte den obersten Podestplatz im Visier und vertraute auf ihre Routine, die sie als Berglaufspezialistin und Trail-Läuferin in zig Rennen in den letzten Jahren entwickelt hatte. „Wir wussten nicht, was uns erwartet“, meinte die Geislingerin, „aber technisch anspruchsvolle Strecken sind ja das, was wir mögen“.

Erstmals überhaupt wurden die Deutschen Berglauf-Meisterschaften ausserhalb von Bayern und Baden-Württemberg ausgetragen, im Rahmen des Brocken-Berglaufes. Vom Marktplatz in Ilsenburg ging es über 11,7 km und 890 Höhenmeter auf den Brocken.

Bei den Herren gewann Titelverteidiger Maximilian Zeus (LG Telis Finanz Regensburg, 51:11), bei den Damen Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach, 58:28). Insgesamt starteten bei der DM 238 Männer und 107 Frauen.

Vom Sparda-Team hat sich immerhin ein Trio auf die weite Reise gemacht. Auf ungwohntem Terrain, bei seinem ersten Berglauf-Wettkapmf, bewegte sich Markus Weiß-Latzko nach längerer berufsbedingter Pause.