An der Göppinger Werfthalle ließen sich Annalena Hofele vom Sparda-Team Rechberghausen und Thorben Dietz von der LG Filstal und  als überragende Barbarossa-Berglauf-Sieger feiern. 

Das Wetter meinte es gut mit den über 2000 Sportlern aller Altersklassen, die beim 9. Barbarossa-Berglauf bei den verschiedenen Wettbewerben antraten und sich von der besten Seite zeigten. Noch am Morgen zitterten die meisten bei ungewohnten vier Grad über dem Nullpunkt. Aber im Ziel am Mittag waren alle des Lobes voll. „Das Wetter war für so einen Lauf gerade richtig“, meinte Vielstarter Johannes Großkopf vom Sparda-Team, „am Morgen noch kalt, aber danach konnte es nicht besser sein“, so der Bettringer.

Wie immer gab Großkopf nach dem Startschuss durch den Göppinger Oberbürgermeister Guido Till gleich richtig Gas. Ihm war klar, dass er auf der Halbmarathonstrecke gegen den favorisierten deutschen Top-Läufer Thorben Dietz von der LG Filstal keine Chance hätte. Er lief aber im Zweier-Team als Staffelläufer und so konnte er bis zur Wechselzone an der Spielburg alles geben, um sich dort bereits nach 41 Minuten von Manuel Steinhilber ablösen zu lassen. Wenige Sekunden später folgte der Filstäler und lief bis ins Ziel ein einsames Rennen gegen die Uhr.

Nach starken 1:18:39 Stunden wurde der Lehrer der Göppinger Südstadt Grundschule im Ziel umjubelt. „Ich bin eigentlich ohne Erwartungen auf die Strecke gegangen“, erklärte Dietz sichtlich zufrieden, „ich war noch nie auf dem Hohenstaufen und habe mich deshalb die ersten zehn Kilometer herangetastet und versucht, die Staffelläufer nicht aus dem Blick zu verlieren.“ Die Strecke habe ihm riesig Spaß gemacht, lobte der Straßenläufer die schwierige Route, zwar mit einem steilen Abstieg von Hohenstaufen, sonst aber mit läuferfreundlichen Wegen bis ins Ziel. Als Zweiter wurde Elias Tomas Gabure, am Start für Noe in Form, nach 1:21:18 Stunden gemessen. Ihm folgte Vorjahressieger Maximilian Von Lippe von der DJK Schwäbisch Gmünd nach 1:23:44 Stunden. Unter der magischen Grenze von 1:30:00 Stunden finish­ten Dietz‘ Trainingspartner Deyebe Abraha von der LG Filstal (1:24:24), der Marathonläufer ­Joshua Frank (1:26:55), Robin Habermann vom TSV Holzmaden (1:27:36), Martin Schumann vom LAZ Ludwigsburg (1:28:07), Harald Schanbacher vom Leonhard Weiss Running Team (1:28:48), Kai Heneke (1:29:03) und Daniel Fodor vom Sparda-Team Rechberghausen (1:29:14).

Ohne Überraschungen endete der Wettkampf bei den Frauen, nachdem am Morgen die Vorjahreszweite, Annalena Hofele vom Sparda-Team Rechberghausen, an den Nachmeldetisch getreten war. Erst vor anderthalb Jahren hatte die 21-jährige Studentin der Kindheitspädagogik mit dem Laufen begonnen und konnte sich in den letzten Monaten unter Anleitung ihres Trainers Dieter Zimmermann kontinuierlich steigern. Erst vor zwei Wochen gewann die Gammelshäuserin den Osterlauf in Öpfingen, vor vier Wochen den Halbmarathon in Maximiliansau in Bestzeit von 1:21:19 Stunden. So war es auch kein Wunder, dass sie dem Frauenfeld vorauslief und bereits nach 1:37:27 Stunden im Ziel gefeiert wurde.

Ihrer Teamkollegin Tanja Massauer (1:43:17), im letzten Jahr noch überragende Siegerin am Hohenstaufen, ließ sie nicht den Hauch einer Chance. „Ich war am Start so nervös“, räumte Hofele ein, „und es lief dann so gut“, freute sie sich hinter der Ziellinie. Auf das dritte Treppchen lief Annette Wax aus Illerkirchberg (1:45:53). Das starke Mannschaftsergebnis der Rechberghäuser Athletinnen komplettierte als Gesamt-Fünfte die Adelbergerin Kathrin Baumann-Tischer in 1:48:51 Stunden. Auf den undankbaren vierten Rang lief die W60-Seniorensportlerin Gerlinde Herr von der DJK Schwäbisch Gmünd in erstaunlichen 1:46:37 Stunden. In die Top-Ten liefen Martina Böhm vom Team Bodyconcept in 1:49:42 Stunden, Hanna Lutz vom Christophsbad (1:53:32), Tamara Borst (Azzurro) in 1:56:29, Desirée Dobusch vom AST Süßen (1:57:23) und Nicole Müller vom Göppinger Mörike-Gymnasium (1:57:24).



 Alle Ergebnisse auf www.bbl2019.ast-suessen.de

 Dieser Bericht erschien am 06.05.2019 zuerst in der Logo SWP 200 trans

 Bildergalerie von Giacinto Carlucci in der Logo SWP 200 trans vom 05.05.2019


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