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Beim 7. Rechberghäuser Sommernachtslauf mit 330 Teilnehmern dominierte Johannes Großkopf vom Sparda-Team vor heimischem Publikum 

Mit 330 Startern feierte der Rechberghäuser Sommernachtslauf bei seiner siebten Auflage einen neuen Teilnehmerrekord, denn ideale Bedingungen nach einem leichten Regen um die Mittagszeit hatten am Abend noch 120 Nachmelder zum Mitlaufen motiviert. Das Gros der Starter stellten die Teilnehmer des Programms Lauf geht’s, sowohl aus Göppingen als auch aus Schwäbisch Gmünd. Sie waren begeistert bei der Sache und wurden von fachkundigen Trainern angeleitet. Alle Neulinge haben nach dem Barbarossa-Berglauf über zehn Kilometer nun ihre zweite Prüfung bestanden und fiebern jetzt dem Ulmer Halbmarathon am 23. September entgegen.

Den Hauptlauf über amtlich vermessene zehn Kilometer auf der alten Bahntrasse zwischen Birenbach und Faurndau dominierte erwartungsgemäß Johannes Großkopf vom ausrichtenden Sparda-Team Rechberghausen, das vor heimischem Publikum fast seine gesamte Elite antreten ließ. „Hannes“, wie ihn alle Kameraden kurz nennen, lief einmal mehr nur gegen die Uhr und kaufte der Konkurrenz aus dem eigenen Lager schon auf den ersten Metern den Schneid ab.

Nach 33:05 Minuten schaute der 32-Jährige im Zielkanal auf die Stopp-Uhr am Handgelenk und signalisierte Zufriedenheit. Teamkollege Richard Schumacher (35:16), spezialisiert auf schwierige Langdistanzen, ließ lange auf sich warten und musste sich auf den letzten Metern noch vor seinem herannahenden Klubkameraden Alessandro Collerone ins Ziel retten, der in 35:18 Minuten nur zwei Sekunden länger lief. Das Sparda-Quartett komplettierte nach weiteren zwölf Sekunden Michael Digel. Fünfter wurde Bernd Ruf von Atletico Nacional de Medellin, der beim Süßener Stadtlauf auf dem dritten Treppchen stand. Auf Rang sechs finishte der Jebenhäuser Feuerwehrmann Jochen Müller (36:20).

Den Sieg bei den Frauen feierte Annalena Hofele aus Gammelshausen. Begleitet von ihrem Trainer, dem Eschenbacher Dieter Zimmermann (Sparda-Team), lief die 20-Jährige einem Uhrwerk gleich zunächst hinter der späteren Zweiten, Sara Stark vom TSV Talheim. In der zweiten Hälfte nahm sie das Heft in die Hand, rannte den letzten Kilometer in 3:42 Minuten und siegte in 40:23 Minuten, zehn Sekunden vor ihrer Kontrahentin. „Ich weiß gar nicht, wie ich das gemacht habe“, strahlte überglücklich die Studentin der Kindheitspädagogik. Auf den dritten Rang lief Frauke Pobric vom AST Süßen in 43:34 Minuten.

Immer beliebter wird der Zweier-Team-Lauf, bei dem sich die Paare die Strecke in zwei Fünf-Kilometer-Blöcke aufteilen. Schnellstes Team war Helmuth & Alexander vom LAC Essingen in 37:34 Minuten vor Michael & Finn vom Sparda-Team (39:12). Das schnellste Frauen-Duo, Selina & Jenny vom Allgaier Laufteam, finishte in 53:52 Minuten.

Den 900 m langen Schülerlauf mit 21 Startern verwies Cedric Lemarquis aus Börtlingen in knappen 3:22 Minuten Nils Frey (3:24) und Tim Kottmann (3:32), beide vom TSV Wäschenbeuren, auf die Plätze. Bei den Mädchen gewann Liliana Schwarz (AS Sport) in 3:57 Minuten vor Julia Petek (Baltmannsweiler/4:02) und Julie Frech vom TSV Süßen (4:09). Ein Augenschmaus war einmal mehr der Bambinilauf mit 20 Kids, die über eine 400 m-Wendepunktstrecke kämpften.


 Bildergalerie von Rolf Bayha zum 10km-Hauptlauf

 Bildergalerie von Rolf Bayha zum Bambini- und Schüler-Lauf

 Bericht und Bildergalerien von Rolf Bayha in der Logo SWP 200 transvom 29.07.2018