Bei der Berglauf Masters Weltmeisterschaft im Stubaital holten Elke Keller (LG Filstal) und Alessandro Collerone (Sparda-Team Rechberghausen) Altersklassen-Silber mit ihren Mannschaften, Collerone mit Italien.

Die Berglauf-Weltmeisterschaften der Senioren lockten 14 Kreisvertreter ins Stubaital zum Schlickeralm-Lauf, der optimale Bedingungen für die Weltvergleiche bot. 11,5 Kilometer und 1100 Höhenmeter für die Männer bis M50 und 7,2 Kilometer und 760 Höhenmeter für die über 55-Jährigen und das weibliche Geschlecht mussten vom 20 Kilometer von Innsbruck entfernt liegenden Telfs bis zum Ziel an der Bergstation Kreuzjoch (2100 m) erklommen werden. 754 Läufer aus 28 Nationen bildeten bei guten Witterungsbedingungen das WM-Starterfeld, wobei Deutschland mit rund 200 Teilnehmern stärkste Nation an der Startlinie war.

Optimales Laufwetter löste den Dauerregen des Vortages ab, änderte aber nichts an den rutschigen Streckenverhältnissen, die sich den Akteuren auf der ersten Hälfte des anspruchsvollen Parcours über Wurzeln und Geröll boten. Der zweite Teil, auf dem das wunderbare Bergpanorama der Stubaier Alpen für Entschädigung sorgte, führte dann über geschotterte Wege zu einer Holzrampe kurz vor dem erlösenden Ziel, das erwartungsgemäß von den klassenjüngsten (M/W35) Favoriten Eric Blake (USA) und Petra Summer (Österreich) als Erste erreicht wurde.

Schnellster Kreisvertreter war Alessandro Collerone vom Sparda-Team Rechberghausen, der die lange Strecke in 1:08:35 Stunden als Zehnter der M35 hinter sich brachte und mit seinen italienischen Landsleuten Gianluca Scarcia (ASD Atletica Capo di Leuca) und Gabriel Karnutsch (SV Mölten) Mannschafts-Silber M35 in Empfang nahm. "Nach der bisher schlechten Saison, nach einer langen Verletzungspause und wenigen Trainingskilometern bin ich sehr zufrieden", freute sich Collerone.

Den selben Erfolg feierte Elke Keller von der LG Filstal mit dem deutschen W45-Team neben Anke Härtl (Coburg) und Tanja Nehme (Kassel). Trotz eines gesundheitlichen Handicaps, das Gehpausen forderte, lief die Geislingerin in 53:27 Minuten mit Rang zehn unter 30 Konkurrentinnen noch in die Top-Ten. Zweitschnellste Kreisvertreterin war in 1:01:09 Stunden Sparda-Team-Läuferin Carmen Lang als 16. W35. Ihr folgte Marion Mekle vom AST Süßen (1:03:06).


Weitere Ergebnisse: Sabine Schonder (AST Süßen) 1:03:26 - 27. W50; Marco Höpfner 1:15:06 - 20. M35; Matthias Häderle (beide Sparda-Team Rechberghausen) 1:36:34 - 36. M35; Klaus Klingler (AST Süßen) 2:07:18 - 79. M45; Christian Funk 1:15:27 - 20. M45; Paul Schaaf 1:20:17 -38. M45; Frank Spies (alle Sparda-Team Rechberghausen) 1:55:49 - 79. M45; Dieter Pflüger (AST Süßen) 1:34:51 - 74. M50; Jürgen Keller (LG Filstal) 52:37 - 45. M55; Walter Seiser (AST Süßen) 54:41 - 31. M60.


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