Wolfram Beck startet am 10. Oktober zum vierten Mal bei der Ironman-WM auf Hawaii. Die Qualifikation holte er sich beim Ironman Lanzarote.

Zwei Runden Schwimmen über 3,9 Kilometer mit Land-Start am Strand von Puerto del Carmen, 180 Kilometer Radfahren mit 2550 Höhenmetern und der Marathonlauf mit drei Wendepunkten auf der Uferpromenade zwischen Puerto del Carmen und Arrecife lautete die Herausforderung für die 1462 Triathleten, die den 24. Ironman-Triathlon auf Lanzarote in Angriff nahmen. Viele suchten die Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii, Wolfram Beck vom Sparda-Team Rechberghausen schaffte sie zum vierten Mal.

Die ersten 800 Meter der Schwimmstrecke mischte der Rechberghäuser im brodelnden Getümmel der 1670 Starter mit. Seine verrutschte Brille nahm ihm die Sicht nach vorne und zwang ihn zum Mitschwimmen. Nach einem kurzen Landgang vor der zweiten Runde konnte er sich kontrolliert bewegen und stieg nach 1:07:59 Stunden aus dem Meer. Mit einem Schnitt von 28,6 Kilometern in der Stunde beendete Beck in 6:18 Stunden die zweite Disziplin auf seiner Rennmaschine, wechselte Trikot und Schuhe und nahm die 42,195 km des Marathons in Angriff. Bis zum 32. Kilometer ging alles gut, dann rebellierte sein Magen. Hinter der Ziellinie, die er nach einer Laufzeit von 3:45:29 erreichte, fühlte sich Beck völlig ausgebrannt, freute sich aber über seine gute Zeit von 11:23:43 Stunden, den 203. Rang im Klassement und seinen dritten Platz in der Altersklasse M55.

Noch am Abend erfuhr der Sparda-Team-Triathlet von seinem Glück, dass sein dritter Platz für eine WM-Teilnahme auf Hawaii gereicht hatte, nachdem der Altersklassensieger Nick Kinsey aus Großbritannien (10:55:22) verzichtete.