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Für Markus Weiß-Latzko vom Sparda-Team Rechberghausen erfüllte sich beim Heilbronner Trollinger-Marathon ein Traum, als er als Sieger gefeiert wurde.

"Ich bin so glücklich, dass ich es nicht nur der Konkurrenz, sondern auch mir selbst beweisen konnte, dass ich noch Marathonlaufen kann", freute sich Markus Weiß-Latzko vom Sparda-Team Rechberghausen nach einem heißen Rennen auf der klassischen Distanz (42,195 km), das er erst auf den letzten drei Kilometern gegen den Äthiopier Addisu Tulu Wodajo in 2:29:28 Stunden für sich entscheiden und den Vorjahressieger Kay-Uwe Müller von der TSG Schwäbisch Hall fast drei Minuten hinter sich lassen konnte. "Ich habe den Sieg vor allem für meinen Kopf gebraucht", gab er preis und erinnert er sich an zwei Jahre zurück, in denen ihm kein erfolgreicher Marathon gelang.

Die Senioren des Sparda-Teams wiederholten ihren Vorjahreserfolg bei der Berglauf-Landesmeisterschaft, Alessandro Collerone holt Einzel-Gold.

In Bühlertal wurden die landesbesten Bergläufer bei den Senioren gekürt, die auf der anspruchsvollen 9,5 Kilometer langen Route zum 1007 Meter hohen Mehliskopf mit den Hundseck-Läufern starteten. Da sich die Witterung trocken und mit zwölf Grad im Tal besser war als angekündigt, waren die Akteure froh, dass das selektive Rennen mit 776 Höhenmetern nicht noch durch Wetterkapriolen verschärft wurde.

Bei allen Wettbewerben des Öpfinger Osterlaufs standen Kreisvertreter auf dem Podest. Richard Schumacher fehlten nur fünf Sekunden zum Sieg.

Frühlingswetter präsentierte sich den über 1000 Startern beim Osterlauf in Öpfingen auf der Schwäbischen Alb zwischen Ulm und Ehingen. Die 39. Auflage des Osterlauf-Klassikers hatte knapp 300 Starter auf die Halbmarathonstrecke gezogen, auf der schon oft Vertreter der Kreisvereine gewonnen hatten. Erst vor zwei Jahren standen Judith Mess (1:24:09) vom AST Süßen und Markus Weiß-Latzko vom Sparda-Team Rechberghausen (1:09:37) ganz oben auf dem Podest.

Mit einem Sieg über zehn Kilometer beim Saisonabschlusslauf in Schwaikheim meldete sich Markus Weiß-Latzko vom Sparda-Team Rechberghausen aus einer fünfmonatigen Verletzungspause zurück.

Alessandro Collerone
Beim Trail de la St. Andre in Lecci auf Korsika musste sich Alessandro Collerone vom Sparda-Team Rechberghausen nach langer Führung mit dem zweiten Platz begnügen.
 
Den Trail de la St. Andre nahmen Alessandro Collerone, Marco Höpfner und Jana Schelian vom Sparda-Team Rechberghausen während ihres Urlaubsaufenthalts auf Korsika in Angriff. Der anspruchsvolle Parcours des Hauptlaufs mit 12,4 Kilometer Länge und 450 Höhenmetern führte zu 90 Prozent über Sand, groben Schotter und über bis zu einem Meter hohe Felsen, die von den 134 Akteuren übersprungen werden mussten.