Beim Öpfinger Osterlauf verbesserte Heiko Thiele (Triathlon-Team Göppingen) den Streckenrekord über 5,25 Kilometer. Das Dreier-Team Christian Funk (1:23), Marco Höpfner (1:23) und Thomas Böhringer (1:29) vom Sparda-Team Rechberghausen wird Zweiter im Halbmarathon. 

Zum 40. Geburtstag des Öpfinger Osterlaufs hatten sich mehr als 1000 Teilnehmer unter dem Startbanner im Stadion der 3000-Seelen-Gemeinde auf der Schwäbischen Alb zwischen Ulm und Ehingen eingefunden, um sich bei guten Bedingungen auf verschieden langen Strecken von 1,5 Kilometer im Junior-Cup bis zur Halbmarathondistanz (21,098 Kilometer) zu messen. Insider kennen den meistens unangenehmen rauen Wind auf der Alb, der auch bei der 40. Auflage des Traditionslaufs nicht fehlen durfte und gute Zeiten zu verhindern verstand.

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Kaiserwetter hatten 1200 Starter bei den Läufen in der Schurwaldgemeinde Lichtenwald im Ortsteil Hegenlohe, unter ihnen knapp 100 aus dem Kreis. Den mit 300 Teilnehmern besetzten Halbmarathon dominierte Jochen Müller von der Feuerwehr Jebenhausen, der das erfolgreichste Rennen seiner Karriere nach 1:20:01 Stunden beendete. 

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Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen gewinnt in persönlicher Bestzeit den Halbmarathon beim Gmünder Stadtlauf und greift mit Marco Höpfner und Thomas Böhringer auch nach dem Mannschaftspokal. 

Die Sparda-Team-Frauen setzen dem Ganzen dann noch das i-Tüpfelchen auf: Miriam Köhler feierte nach langer Verletzungspause mit dem zweiten Platz im Halbmarathon, 18 Sekunden hinter der Siegerin Julia Laub vom ASC Ulm/Neu-Ulm (1:29:07), ihr Comeback und stieg mit Tanja Massauer (1:36:22) und Kathrin Baumann-Tischer (1:40:28) auf das Gold-Podest in der Mannschaftswertung. Und mit der Fitness-Wertung, in der die Team-Kilometer im Halbmarathon und im Zehn-Kilometer-Lauf addiert werden, wurde das Gmünder Ausdauersport-Event bei seiner 31. Auflage dann endgültig zum „Lauf des Sparda-Teams“. 18 Rechberghäuser liefen 302,1 Kilometer, verfolgt vom TSV Neustadt/Rems (232,1) und dem Hausherrn DJK Schwäbisch Gmünd (209,9). Das AST Süßen lief mit zehn Finishern und 144,4 Kilometern ebenfalls noch in die Top-Ten. 

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In 2:30:27 Stunden eröffnete Richard Schumacher vom Sparda-Team Rechberghausen in Kandel die Marathon-Saison und feierte den zweiten Platz hinter Top-Läufer Simon Stützel. Rund 1900 Läufer waren am Start. Vorjahressieger Schumacher lief im Spitzenfeld mit. Als szenekundiger Wettkämpfer musste der 33-jährige Donzdorfer seine Sieg­ambitionen bereits Tage zuvor begraben, als sich der deutsche Top-Läufer Simon Stützel (Marathon-Bestzeit 2:17 Stunden) in die Starterliste eingetragen hatte. Stützel gewann in 2:28:50 Stunden. Schumacher verbesserte seine Vorjahreszeit um 22 Sekunden. 

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Laufspezialist Weiß-Latzko ließ den beim Finale erstmals vom WMF-BKK-Team ins Rennen geschickte Bundesliga-Triathleten Michael Haas schon in der ersten Runde stehen. Bedrängt auf der anspruchsvollen Zehn-Kilometer-Strecke in Richtung Wannenhof wurde der Seriensieger eher von seinem Sparda-Team-Kollegen Johannes Großkopf, der sich in Top-Form präsentierte und mit 33:03 Minuten seinen besten Lauf im Bürgerhölzle ablieferte. 

Nur sechs Sekunden hatte Weiß-Latzko nach einer harten Trainingswoche mit 150 Laufkilometern noch nach vorne Luft. 32:57 Minuten zeigte die Stoppuhr, als er am Anschlag laufend über die Ziellinie hechtete. „Ich hörte Schritte und wähnte Boris Rein hinter mir“, sagte Weiß-Latzko und schnappte nach Luft, „dass das unser Hannes ist, hätte ich nicht gedacht“, zollte er seinem Team-Kameraden Respekt.

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