Bei seinen Vorbereitungen auf den Swissalpine Marathon in Davos hatte Schmid die Standortbestimmung beim ersten "Engadin Sankt Moritz Ultraks Trail" ins Auge gefasst und ging bei strahlend blauem Himmel mit 300 Laufenthusiasten aus 23 Ländern ins Rennen.

Die längste Strecke, der Grand von 46,4 Kilometern Länge und 3000 Metern Höhenunterschied, führte in die Bergwelt des Piz Rosatsch und des Piz Surlej, ging vorbei am Roseg und über Fuorcla Surlej, dem höchsten Punkt mit 2755 Metern, zurück nach Sankt Moritz. Danach musste die Strecke über die Alp Languard und die Chamanna Segantini zurück nach Pontresina bewältigt werden.

Schmid, zweifacher Deutscher Triathlonmeister auf der Mitteldistanz, lief mit Köpfchen und schonte sich mit Gehpausen an den steilsten Passagen. "Ebene Abschnitte gab es einfach keine", erinnert er sich, "90 Prozent der Strecke liefen auf hochalpinen Wegen". Glücklich erreichte er nach 5:42 Stunden die Ziellinie und ließ sich hinter dem Matador des Tages, Andrea Nievergelt aus Samedan in der Schweiz, von den Zuschauern als Zweiter feiern. Nievergelt hatte als erfahrener Trailrunner die Strecke 13 Minuten schneller, in einer Zeit von 5:29 Stunden bewältigt.


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