Vorjahressieger Richard Schumacher vom Sparda-Team Rechberghausen hat mit deutlichem Vorsprung erneut den Ermstal-Marathon gewonnen.
 
Richard Schumacher vom Sparda-Team Rechberghausen wiederholte beim Ermstal-Marathon in Metzingen seinen Vorjahressieg. Der Donzdorfer war in der Sommerhitze eine Klasse für sich. Für die 2310 Teilnehmer war der Lauf eine Hitzeschlacht. Dennoch wurden gute Zeiten erzielt.
Begonnen hatte es mit dem Zehn-Kilometer-Lauf, den der Tübinger Timo Göhler in Streckenrekordzeit von 31:32 Minuten gewann. Im Frauenrennen holte sich Katrin Kommer (Reutlingen) die Siegtrophäe. Ihr genügten magere 40:58 Minuten. Den Halbmarathon im Anschluss dominierte Lokalmatador Daniel Noll, der in 1:12:39 Stunden Efrem Brhane (Reutlingen)  um mehr als vier Minuten hinter sich ließ. Bei den Frauen ragte die DJK-Winterlaufserien-Siegerin Pamela Veith in 1:34:17 Stunden heraus.
 
Beim Emstal-Marathon über die klassische Distanz von 42,195 Kilometern  war Richard Schumacher vom Sparda-Team Rechberghausen nach dem Sieg im vergangenen Jahr einmal mehr eine Klasse für sich. In 2:36:03 Stunden beherrschte der ausdauernde Donzdorfer, mehrfacher Gewinner des Ulmer Einstein-Marathons und des Barbarossa-Berglaufs, mehr als deutlich das mit 130 Konkurrenten besetzte Feld. Peter Keinath vom TSV Glems zollte als Zweiter im Ziel Schumacher Respekt. „Der Abstand nach vorne war deutlich, da war nichts zu machen“, meinte der Lokalmatador und war mit seiner Zeit von 2:45:34 Stunden zufrieden. Auf Rang drei finishte Luigi de Franceschi (Reutlingen) in 2:52:53 Stunden. Schnellste Frau war Silke Holzmann vom SV Ohmenhausen in 3:10:46 Stunden.
 
Eine respektable Leistung mit dem 30. Platz im Klassement zeigte Michael Kothe vom AST Süßen, der erst im vergangenen Jahr in den Laufsport eingestiegen war. In 3:43:54 Stunden lief der Eislinger als Achter der M45 an das Streckenende.