ocr-august2017-weissenburg

Im Rahmen der Vorbereitung zum 24-Stunden-Hindernislauf in Uhingen (23./24.9.) haben sich vier der acht LäuferInnen aus unserem Team zusammengetan, um ein Vorbereitungsrennen eines sog. "OCR" (obsacle cross run) zu bestreiten.

Es handelte sich um den "Rats-Runners" Lauf in Weissenburg in Bayern bzw. Mittelfranken. Für alle vier war es das erste Rennen dieser Art nach einigen gemeinsamen Trainingseinheiten. Insgesamt boomen Wettkämpfe dieser Art. Es gibt immer mehr davon, und sie sind oft schnell ausgebucht. Das Sparda-Team Rechberghausen war auch mehr oder weniger der einzige klassische Leichtathletik-Verein am Start, alle anderen waren „OCR-Insider“. 

Auf der 10km-Schleife durch das schöne Weissenburg mit seiner imposanten erhaltenen Stadtmauer wurde ein 10km-Lauf angeboten, dazu auch eine 20km-Strecke mit zwei Runden auf derselben Strecke.

Zweck der Übung war klar: "Wenn wir schon nach Bayern fahren, dann laufen wir 20 km", so die Devise von Coach und Mitläufer Marco. Im Hinblick auf die Belastung in Uhingen auch sinnvoll (dort sind zu viert 24 Stunden zu laufen).
Bei optimalen Bedigungen mit 20 Grad und Sonne gingen 400 LäuferInnen auf die 10km-Runde, und 65 auf die 20km.

Die Runde startete und endete in der Stadt, ging aber auch viel durch Wald und Wiesen. Insgesamt ist es ein läuferisch geprägter Hindernislauf mit vielen Laufpassagen und eher wenigen Kraft-Kletter-Elementen (was in Uhingen anders sein wird). Dominierend waren viele Container mit Schutt, Dreck, Wasser, Autoreifen und auch Schaum, durch die man durch musste, LKWs, deren Ladeflächen durchklettert werden mussten, Berge aus Schotter und Dreck, viele Hügel in einer Kiesgrube, sehr steile Crosspassagen im Wald, zwei längere Bachdurchläufe, ein unbeleuchteter Tunnel, Kriechpassagen und Strohballen, über die man Klettern bzw. Springen musste.
Somit waren wir als klassische Läufer im Vorteil gegenüber denen, die eher Kraftsportler sind.

Von Anfang an liefen wir alle vier im vorderen Teil des Feldes mit, was gar nicht so leicht war, da keiner von uns genau wusste, was auf ihn zukommt. Ganz vorne liefen Paul Schaaf und Thomas Böhringer. Sie kamen nach 1:22:41 bzw. 1:22.52 Stunden kurz hintereinander ins Ziel auf die Plätze 5 und 6. Nicht weit dahinter folgten Michael Schweiß (1:25:36) auf Rang 8 und Marco Höpfner (1:26:21) auf dem 9. Platz. Somit alle in den TopTen!
Fast unglaublich, das Ergebnis für uns, die wir so was noch nie gemacht hatten!
Der Sieger, Robin Siegel (CBL Chemobau) benötigte 1:14:43 Stunden. Bei den Frauen war Beate Pointner (Challenge Sports) die schnellste (1:32:49).

Die Mannschaftswertung wurde aus den besten 3 Läufern und der Gesamtzahl an Startern ermittelt, aber nur auf die erste 10km-Runde bezogen. Umso erstaunlicher, dass wir auch hier den zweiten Platz unter 15 Teams belegen konnten, als "Greenhorns".

Es war eine gute Vorbereitung für den 24-Stunden-Lauf, wenngleich es ein anderer Lauf wird (länger, mehr Kraft- und Kletterelemente, niedrigere Temperaturen), dennoch wissen wir jetzt, was uns erwartet. Coach Ralf Scholz war mit dem Verlauf des Trainings für den 24-Stunden-Lauf und dem Wettkampf auch sehr zufrieden: "Ein toller Einstand!"
Und: es war ein Riesenspaß!

Danke an alle fürs Mitmachen, Danke an Christian Funk fürs Herausfinden dieses Wettkampfes. Schade, dass er für den 24-Stunden-Lauf ausfällt.

Der 24-Stunden-Lauf kann kommen!


Alle Fotos © RS-Fotografie | Rudolf Schuler, 74722 Buchen-Hettingen und Britta Böhringer


Internet:  http://www.rats-runners.de/rr-weissenburg.html