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Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen gewinnt den Sommernachtslauf seines Klubs, Nicola Wittner (LG Lauter) schnellste Frau. 

Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen läuft von Sieg zu Sieg. Beim 6. Rechberghäuser Sommernachtslauf war sein Start-Ziel-Erfolg mit persönlicher Strecken-Bestzeit der dritte in Serie. Bei 32:44 Minuten blieb für ihn die Uhr im Ziel im Landschaftspark Töbele stehen. Dabei trennten den Bettringer vom letztjährigen Streckenrekord seines Teamkollegen Markus Weiß-Latzko nur noch 14 Sekunden.

Schon vor Beginn der Wettkämpfe wurde beim Sparda-Team mit 275 Startern ein neuer Teilnehmerrekord gefeiert, 37 mehr als im letzten Jahr. 195 Akteure zählte der Hauptlauf, 32 der Staffellauf mit 16 Paaren und 21 Schüler und 26 Bambini stellte der Nachwuchs. „Das kann sich sehen lassen“, zeigte sich Carola Dannenmann vom Organisationsteam von den Zahlen begeistert. „Unser Lauf wächst von Jahr zu Jahr“, erkannte auch Martin Roos, im Vorstand für die Finanzen zuständig, „das macht richtig Freude.“

Gleich beim Startschuss übernahm Großkopf die Führung, bis zum Wendepunkt auf der Bahn­trasse in Birenbach hatte er sich vom Verfolger-Quartett, Marius Stang von LAV Tübingen, Michele Rossi von Atletica Castello Firenze (IT), Vasily Leminskiy aus Oedheim und seinem Sparda-Team-Kollegen Michael Digel, weit entfernt und führte am Verpflegungspunkt auf halber Strecke schon über eine halbe Minute. „Das taktische Geplänkel mag ich nicht, deshalb laufe ich weg“, meinte der Sieger, der sich mit Abstand zum Feld besser auf sein Tempo konzentrieren kann. Stang folgte in 33:57 mit großem Abstand nach, der Italiener Rossi benötigte weitere 16 Sekunden bis unter den Zielbogen. In die Top-Ten rannten Vasily Leminskiy (34:35), Michael Digel (35:33), Oskar Klein vom VfL Waiblingen (35:47), der Uhinger Roland Wellert (36:25), Michael Neher von der BSG Sparkasse Ulm (36:47), Maximilian Korn (Tempelflitzer, 36:57) und Ralph Müller vom VfL Waiblingen (37:04).

Bei den Frauen wurde Nicola Wittner von der LG Lauter ihrer Favoritenrolle in 42:12 Minuten gerecht. Die Donzdorferin ließ Helen Rendich vom MTV Stuttgart (43:15) und Vorjahressiegerin Gerlinde Herr von der DJK Schwäbisch Gmünd (44:16) deutlich hinter sich. Renate Bay aus Schwäbisch Gmünd (44:49) und Kathrin Baumann-Tischer vom Sparda-Team (44:55) folgten nach. Die schnellsten Staffelläufer über zweimal fünf Kilometer waren die Männer Helmuth und Alexander vom LAC Essingen in 36:43 vor dem Mix-Team Marvin und Sina von den Turboschnecken (40:29).

Ebenfalls schnell gelaufen wurde bei den Schülern, die eine Runde von 600 Metern über die Staufer- und Talstraße zurückzulegen hatten. Maren Bachmann von der LG Filder ließ in 1:42 Minuten dem männlichen Konkurrenten Robin Börsken von der SG Schorndorf (1:46) keine Chance zum Sieg.

Sichtliche Aufregung herrschte bei den Eltern und Kindern beim Countdown zum Start des mit 26 Kindergartenkindern besetzten Bambinilaufes über eine in Anbetracht der Hitze verkürzte Wendepunktstrecke von 300 Metern. Alle meisterten die Herausforderung und kamen gut über die Ziellinie.


 Dieser Bericht erschien zunächst in der NWZ vom 31.07.2017

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 Bildergalerie in der NWZ vom 31.07.2017

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