stadtlauf-gmuend-2017

Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen gewinnt in persönlicher Bestzeit den Halbmarathon beim Gmünder Stadtlauf und greift mit Marco Höpfner und Thomas Böhringer auch nach dem Mannschaftspokal. 

Die Sparda-Team-Frauen setzen dem Ganzen dann noch das i-Tüpfelchen auf: Miriam Köhler feierte nach langer Verletzungspause mit dem zweiten Platz im Halbmarathon, 18 Sekunden hinter der Siegerin Julia Laub vom ASC Ulm/Neu-Ulm (1:29:07), ihr Comeback und stieg mit Tanja Massauer (1:36:22) und Kathrin Baumann-Tischer (1:40:28) auf das Gold-Podest in der Mannschaftswertung. Und mit der Fitness-Wertung, in der die Team-Kilometer im Halbmarathon und im Zehn-Kilometer-Lauf addiert werden, wurde das Gmünder Ausdauersport-Event bei seiner 31. Auflage dann endgültig zum „Lauf des Sparda-Teams“. 18 Rechberghäuser liefen 302,1 Kilometer, verfolgt vom TSV Neustadt/Rems (232,1) und dem Hausherrn DJK Schwäbisch Gmünd (209,9). Das AST Süßen lief mit zehn Finishern und 144,4 Kilometern ebenfalls noch in die Top-Ten. 

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Lokalmatador Johannes Großkopf aus Bettringen, vielfacher Stadtlaufsieger auf der Zehn-Kilometer-Distanz, gilt trotz seiner über zehnjährigen Zugehörigkeit zum Sparda-Team als Aushängeschild der Gmünder Läuferszene. Für seinen Auftritt im Halbmarathon über 21,098 Kilometer hatte er sich extra ein nagelneues blaues Trikot übergestülpt, um im Ziel dann so richtig glänzen zu können. Nach seinem Auftritt bei der Göppinger DJK-Winterlaufserie war er sich nämlich sicher, nach seinem zweiten Platz im letzten Jahr diesmal auf das Siegertreppchen zu laufen. Und er sollte Recht behalten. Im letzten Viertel gab er Gas und lief dem ebenbürtigen Joachim Krauth vom MTV Aalen einfach weg. Bis ins Ziel vor der Gmünder Schwerzerhalle nahm er dem Konkurrenten in der persönlichen Bestzeit von 1:11:12 Stunden dann noch 36 Sekunden ab. Mit seinem obligatorischen Purzelbaum auf der Ziellinie und einem Urschrei rundete er ein erfolgreiches Rennen ab und ließ sich bei der Siegerehrung feiern. „Jetzt kann der Boston-Marathon (17. April) kommen“, strahlte Großkopf, „ich fühle mit topfit“. Weitere 35 Sekunden später hatte Michael Chalupsky von der TSG Heidelberg das Streckenende erreicht. Sparda-Team-Kollege Marco Höpfner folgte in 1:23:35 Stunden auf Rang zehn und holte den Klassensieg M40. Die Ränge 22 und 23 gehörten Thomas Böhringer (1:26:48), Dritter M45, und Paul Schaaf (1:26:55/4. M45).

Auch die Süßener AST-Triathleten Marcus Büchler und Lea Sophie Keim zeigten sich von der besten Seite. Büchler lief auf der Zehn-Kilometer-Route hinter Thomas Thyssen vom TV Zell a.N. (32:24), Lukas Bauer aus Aalen (32:38) und Christoph Wallner von der LG Region Karlsruhe (34:05) in 34:58 Minuten auf Platz vier und gewann die M35. Lea Keim feierte in 39:32 Minuten den zweiten Platz hinter Katrin Wallner vom LV Pliezhausen (38:35) und freute sich, erstmals die 40-Minuten-Marke geknackt zu haben. Dazwischen auf Rang fünf Michael Digel vom Sparda-Team (35:03), Sieger der M40, und Michael Dressler als 18. in 38:31, Fünfter bei den Männern. Auf Rang 36 wurde Sparda-Team-Läufer Roland Schnurr in 40:46 Minuten als Sechster der M35 registriert. Klub-Kollege Otto Frey lief in respektablen 49:32 Minuten auf das Siegertreppchen in der M70 und Wolfgang Schwegler von der DJK Göppingen griff erwartungsgemäß nach der Siegermedaille der M75 (52:59). Werner Linsenmaier vom AST bestieg das oberste Podest im Halbmarathon der M70 nach 1:56:38 Stunden.

Weitere Ergebnisse der Kreisvereine:

Zehn Kilometer: 59. Philip Kottmann (AST) 43:30 – 11. M30; 65. Matthias Häderle (Sparda) 43:30 – 11. M30; 155. Hans-Ulrich Kast (Sparda) 50:17 – 3. M60; 182. Roland Seemayer (Sparda) 51:17 – 8. M55; 193. Nikolas Porzer (AST) 51:47 – 30. M; 237. Desiree Dobusch (AST) 53:50 – 15. W; 256. Nicoletta Avola (Sparda) 54:49 – 18. W.

21,1 Kilometer: 63. Michael Kothe (AST) 1:34:23 – 14. M45; 90. Uwe Schröder (Sparda) 1:37:43 – 14. M50; 112. Reinhold Ehehalt (DJK Göppingen) 1:40:56 – 5 . M60; 151. Verena Mikeleit (TSV Ottenbach) 1:46:21 – 6. W40; 155. Dietmar Abele (Sparda) 1:47:18 – 27. M45; 188. Martin Reißmüller (AST) 1:53:23 – 14. M55; 191. Stefanie Beck (Sparda) 1:53:45 – 7. W35; 207. Jennifer Abele (Sparda) 1:57:35 – 4. W45; 247. Alois Hermann Nusko (AST) 2:08:18 – 21. M55.


 Alle Ergebnisse auf abavent.de

 Bericht in der Rems-Zeitung vom 20.03.2017

 Bericht in der NWZ vom 22.03.2017