Verletzung macht Spitzenplatz für Elke Keller unmöglich - Bei den Deutschen Berglaufmeisterschaften in Bühlertal erkämpfte sich die M35-Mannschaft vom Sparda-Team Rechberghausen den dritten Platz.

Alessandro Collerone verpasste knapp das Podest. Die mit einer Verletzung gestartete Elke Keller (LG Filstal) lief in der W45 weit am Treppchen vorbei.



Die Deutschen Meisterschaften hatten neben der deutschen Berglaufelite internationale Größen auf die 9,5 Kilometer lange Strecke mit 776 Höhenmetern gelockt. Unter dem Startbogen im Luftkurort Bühlertal standen auch 15 Läufer aus Kreisvereinen, von denen Alessandro Collerone vom Sparda-Team Rechberghausen am schnellsten unterwegs war. In 46:11-Minuten rannte der Eislinger, noch vor Wochenfrist Landesmeister der M35 am Kandel, in die Top-Zwanzig und überzeugte mit Rang 18 bei der nationalen Meisterschaft. Anderthalb Minuten fehlten ihm hinter Ulrich Benz (LG Brandenkopf/43:41), Andrew Liston (LG Wettenberg/44:18) und Thomas Seibert (SCC Hanau-Rodenbach) aufs Podest. Mit Roland Schnurr (140./57:37) und Matthias Häderle (177./1:02:44) feierte er aber den Bronzeplatz im Mannschaftsvergleich M35. Deutscher Meister wurde Joseph Katib von der TSG Roth in 41:08-Minuten, der im internationalen Rennen nur den Hundseck-Berglauf-Sieger Yossief Tekle (40:30) aus Eritrea, Juniorenweltmeister des Jahres 2010, und den Schotten Robbie Simpson (40:55), im Kreis bekannt als Fabelrekordhalter des Heininger Dreikönigslaufs, vor sich dulden musste. Zweitschnellster Kreisvertreter war als 88. Marco Höpfner in 52:23-Minuten (15. DM-Wertung M40), knapp vor Paul Schaaf (95./52:43/17.M45), beide im Sparda-Team-Trikot. Jürgen Keller von der LG Filstal finishte als 117. DM-Läufer in 54:49-Minuten und wurde Achter der M55.

Den Titel bei den Frauen holte Tina Fischl von der LG Passau (48:00). Die mit einer Verletzung gestartete Geislingerin Elke Keller (LG Filstal) beendete ihr Rennen auf gesamtplatz 27 und musste sich mit Rang neun der W45 begnügen.